Influencer Marketing – als Teil der Kommunikationsstrategie? (Teil 1)
Wir alle wissen, dass Social Media unser Leben in den letzten Jahren massiv verändert hat, insbesondere unser Konsumverhalten. Immer wichtigerer Faktor für Kaufentscheidungen bei Verbrauchern: Empfehlungen von sog. Influencern. Wurde diese Berufsgruppe zu Beginn noch stark belächelt, erkennen mittlerweile immer mehr Unternehmen, dass sich Influencer Marketing zu einem der effektivsten Werkzeuge im digitalen Marketing etabliert hat.
Kein Wunder: Denn Influencer Marketing ermöglicht es Marken, ihre Kommunikationsbotschaften authentisch und zielgerichtet zu verbreiten. Viele Unternehmen geben an, dass der ROI (Return of Investment) vergleichbar oder oft sogar besser ist als bei anderen Kanälen. Je nachdem, welche Zielgruppe man als Unternehmen erreichen möchte, ist es teilweise sogar unverzichtbar, Influencer in den Marketing Mix zu integrieren.
Bevor wir tiefer in die Thematik einsteigen, sollten wir kurz die Definitionen von Influencer und Influencer Marketing klären:
Influencer sind grundsätzlich alle Personen mit einer starken und treuen Anhängerschaft in sozialen Netzwerken, die durch ihre Authentizität und Expertise Vertrauen schaffen. Unterschieden wird oft nach Größe oder Content, die der Influencer teilt.
Influencer Marketing ist hingegen die entsprechende strategische Zusammenarbeit zwischen Marken und Influencern, um ihre Produkte oder Dienstleistungen zu bewerben.
Doch warum genau ist Influencer Marketing so effektiv? Die zwei großen Schlagwörter sind: Authentizität und Vertrauen. Insbesondere junge Generationen legen immer weniger Wert auf klassische Werbung und stempeln diese oft als unauthentisch ab. Zu Influencern weisen Konsumenten hingegen parasoziale Beziehungen auf, die dafür sorgen, dass ihre Empfehlungen generell vertrauenswürdiger wirken, so als würde ein guter Freund ein Produkt empfehlen. Statistiken zufolge vertrauen ganze 69% der Verbraucher eher auf Influencer Marketing als auf traditionelle Werbeformen. Gleichzeitig neigen Menschen generell dazu, das Verhalten von anderen Menschen zu imitieren, insbesondere wenn sie diese bewundern. Dieses Phänomen nennt sich Social Proof und kann sich ebenfalls im Rahmen von Influencer Marketing zu Nutze gemacht werden.
Auch wenn Influencer Marketing viele Vorteile bringen kann, gibt es einige Aspekte auf die als Unternehmen geachtet werden sollte:
Glaubwürdigkeit: Durch schlecht platzierte oder unauthentisch umgesetzte Werbung kann die Authentizität einer Empfehlung, die Influencer Marketing in der Regel ausmacht, geschädigt werden. Um dies zu verhindern, sollte eng mit den Influencern zusammengearbeitet und detaillierte Briefings erstellt werden, damit die vermittelten Inhalte zu der Marke und dem beworbenen Produkt passen.
Auswahl der passenden Influencer: Influencer gibt es mittlerweile wie Sand am Meer. Da ist es gar nicht so einfach, einen zu finden, der thematisch und von der Reichweite zu der Marke und den Budgetvorstellungen passt. Wichtige Indikatoren können z.B. Reichweite, Engagement-Rate und insbesondere der Content-Stil sein. Ein Luxusuhrenhersteller sollte z.B. nicht mit einem Fitness-Influencer, der hauptsächlich Sport Accessoires bewirbt, kooperieren.
Kurzinfos | |
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Kunden | B2B: B2C: Alpenhain, Hartman, Albersfood uvm. |
Projekte | Social Media Marketing |
Work | Konzeption und Umsetzung |
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